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Fremdsprachen in der Früherziehung

Etwas umstritten ist das Thema Fremdsprachen in der Früherziehung. Teilweise wird schon im Kindergarten Englisch angeboten oder man lernt in der Grundschule die Grundlagen. Ab wann ist eine Fremdsprache wirklich sinnvoll?

Viele vertreten die Meinung, dass der Kindergarten zum spielen da ist und die Kinder in diesen jungen Jahren noch nicht mit einem Stundenplan konfrontiert werden sollten. Die Gegenseite Argumentiert mit der Erkenntnis, dass gerade in jungen Jahren die Aufnahmefähigkeit von Kindern besonders hoch ist und man dies ausnutzen sollte.

Erfahrungsberichte bestätigen jedoch, dass dieser Unterricht keinesfalls so streng durchorganisiert ist, wie man dies erwarten würde. Es geht dabei viel mehr um eine Art Sprachgefühl und das Singen von Liedern. Hierbei kann man also nicht von einer Überforderung sprechen.

Sinnvoll ist das Ganze schon im jungen Alter, also sagen wir einmal im Kindergarten, erst dann, wenn man den Unterricht auch auf irgendeine Art und Weise fortsetzt und nicht die ersten zwei Jahre in der Grundschule darauf verzichtet. Ganz oder gar nicht könnte man hier sagen.

Natürlich muss man hierbei berücksichtigen, welche Sprache ausgewählt wird, gegen Englisch wird wohl kaum jemand etwas einzuwenden haben, aber Französisch, Russisch oder Spanisch? Wie weit würde man gehen um den einzelnen Kindergärten vorschreiben zu können, was sie lehren?

Trotzdem halte ich es für durchaus sinnvoll, einem Kind schon in jungen Jahren ein gewisses Gefühl für eine Melodie einer anderen Sprache bei zu bringen. Es muss ja nicht unbedingt gleich richtiger Unterricht für eine Sprache sein, ja genau genommen bin ich sogar gegen solch einen Unterricht. Singen und Spielen sind die Inhalte, die im Kindergarten gelehrt werden sollen und genau darum sollte es auch gehen.

In der Grundschule ist dies schon ein etwas anderes Thema, da man hier den Charakter einer Schule voraussetzt. Also kann man durchaus sagen, dass Schüler schon in der Grundschule eine Leistung erbringen müssen, auch wenn es noch nicht so ernst ist, wie in einer weiterführenden Schule, bei der man sich ja zum ersten mal Gedanken über seinen weiteren Werdegang machen muss, oder gemacht bekommt.